Internationaler Tag des Waldes - Wälder und Ernährung

Bonn (ots) - Etwa neun Millionen Hektar Naturwälder werden jährlich insbesondere in den Tropen zerstört. Aufgrund der voranschreitenden Entwaldung weltweit ist es umso wichtiger, durch den Internationalen Tag des Waldes auf die Bedeutung von Wäldern aufmerksam zu machen - dieses Mal unter dem Motto: Wälder und Ernährung. 

Seit den 1970er Jahren wird mit dem Internationalen Tag des Waldes jährlich am 21. März der Wald ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Es gilt, die Wälder der Erde zu schützen und nachhaltig zu nutzen. An diesem Tag werden weltweit Länder dazu aufgerufen, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene Aktionen im Zusammenhang mit Wäldern und Bäumen zu veranstalten.

Wälder bieten eine Vielzahl an Funktionen. Sie liefern nicht nur den nachwachsenden Rohstoff Holz, sondern dienen ebenfalls als Lebensraum, schaffen Erholungsorte, reinigen die Luft und speichern Kohlenstoff. Des Weiteren tragen Wälder in vielen Regionen der Welt zur Ernährungssicherheit des Menschen bei. Aufgrund dessen hat die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) den Internationalen Tag des Waldes in diesem Jahr unter das Motto "Wälder und Ernährung" gestellt. 

Waldwissen: Globale Ernährung

  • Über 2 Milliarden Menschen sind auf Holz als Brennstoff angewiesen, um kochen zu können. 
  • Über 3.200 Arten von Wildtieren werden als Nahrung benutzt. Das Fleisch der Wildtiere stellt eine wichtige Proteinquelle für Indigene Völker und ländliche Gemeinden vor allem in tropischen Regionen dar.
  • Wälder unterstützen die Landwirtschaft, indem sie helfen, die Bodenqualität zu verbessern, die Temperatur zu regulieren, die Ackerflächen vor Winderosion zu schützen und Vieh Schatten sowie Futter zu bieten.

Essbare Pflanzenarten in Deutschland

In Deutschland wachsen in der Natur um die 120 essbaren Wildpflanzenarten mit außergewöhnlichen Aromen. Sie sind oft nährstoffreicher und enthalten mehr Vitamine als Obst und Gemüse aus dem Supermarkt. Für Einsteiger empfiehlt sich beim Sammeln von essbaren Pflanzen mit bekannten Arten wie dem Gänseblümchen oder dem Löwenzahn anzufangen. Aber auch Bäume können eine Nahrungsquelle für den Menschen darstellen. Die Nadeln der Fichte lassen sich beispielsweise ganzjährig, frisch oder getrocknet, als Gewürz oder Tee verwenden.

Mit Hilfe von Apps wie Flora Incognita oder Bestimmungsbüchern lassen sich noch viele weitere essbare Pflanzenarten entdecken. Dabei gilt jedoch Vorsicht bei Unbekanntem. Ohne eine zweifelsfreie Bestimmung wird empfohlen, die Pflanze stehenzulassen. Des Weiteren darf nur in geringen Mengen und für den persönlichen Bedarf gesammelt werden. 

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