Reutlingen – Hoopers-Agility ist die gelenkschonende Alternative zum normalen Parcours für Mensch und Hund. Die Variante entstand vor einigen Jahren in den USA. «Ein Unterschied besteht darin, dass der Hundeführer seinen Hund nicht durch den Parcours begleitet», erklärt Uta Reichenbach vom Deutschen Hundesport Verband (dhv) in Reutlingen. Stattdessen lenkt er das Tier aus der Distanz mit Hör- und Sichtzeichen und seiner Körpersprache.
Im Hoopers-Parcours kann es Tunnel, Slalom, Wände und andere Hindernisse geben. Zusätzlich enthält er die namensgebenden «Hoops», am Boden aufgesetzte Rundbögen, die der Hund durchlaufen muss und die das Springen über Hürden ersetzen.
Vom Chihuahua bis zum Irischen Wolfshund, vom Jungtier bis zum Senior könne sich jeder daran versuchen – vorausgesetzt natürlich, die Bewegungen bereiten ihm keine Schmerzen. Doch die körperliche Belastung ist wesentlich geringer als beim bekannten Klassiker.
In Deutschland wird der Sport auch als NADAC-Agility bezeichnet. Die Abkürzung steht für «North-American-Dog-Agility-Council», einen Hundesportverein aus den USA, der ein Regelwerk für diese gelenkschonende Variante herausgegeben hat.
{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>