Viele Menschen leiden gerade in den Wintermonaten verstärkt unter trockenen Augen. Schuld daran sind trockene Heizungsluft und die bei Kälte ohnehin geringere Luftfeuchtigkeit. Staub, Zigarettenrauch und Zugluft, zum Beispiel durch das Gebläse im Auto, verstärken das Problem, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt.
Augenärzte empfehlen daher, regelmäßig zu lüften und möglichst häufig ins Freie zu gehen. Manchmal helfen auch Luftbefeuchter oder feuchte Tücher über Heizkörpern. Der Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Uniklinikum Düsseldorf, Professor Gerd Geerling, empfiehlt zudem: „Nicht rauchen und viel Wasser trinken.“
Auch lange Stunden vor dem Computer im Büro oder daheim am Tablet oder Smartphone können Auslöser für trockene Augen sein. „Da wir beim Blick auf den Bildschirm weniger blinzeln, wird der Aufbau des Tränenfilms beeinträchtigt“, erklärt Geerling. Er rät, zwischendurch immer wieder bewusst zu zwinkern, die Augen zu schließen und den Bildschirm niedriger zu stellen. „Schauen wir nach unten, wird die Lidspalte kleiner, und der Tränenfilm verdunstet nicht so schnell“.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“
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