Berlin – Wer etwas isst und dann baden geht, muss keine medizinischen Konsequenzen fürchten. «Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Magenkrämpfen und Schwimmen», sagt Bernd Wolfarth, Leiter der Abteilung für Sportmedizin der Charité Berlin.
Allerdings ist der Körper nach einer üppigen Mahlzeit einer Doppelbelastung ausgesetzt: Er muss die aufgenommene Nahrung verdauen und sich gleichzeitig an der Wasseroberfläche halten. «Dann kann es natürlich sein, dass man sich müde und träge fühlt», erklärt Wolfarth. Doch nur weil sich etwas unangenehm anfühlt, muss es nicht gesundheitsgefährdend sein.
Wolfarth rät dennoch, nach einer ausgiebigen Mahlzeit mit dem Schwimmen erst einmal etwas zu warten. Schließlich sollte man sich beim Schwimmen fit fühlen, damit es nicht zu Unfällen kommt. «Man sollte einfach in sich hineinhören», erläutert Wolfarth. «Wer sich gut fühlt, kann auch nach einer Portion Pommes schwimmen gehen.»
{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>