Die BARMER GEK steht in den Startlöchern und will das im Bundesrat abschließend beratene Präventionsgesetz umgehend mit Leben füllen. Vor allem die lebensweltbezogene Gesundheitsförderung in Kitas, Schulen und Betrieben soll weiter ausgebaut werden. „Um bei den Menschen vor Ort die Akzeptanz für mehr Gesundheitsvorsorge zu stärken, setzen wir mehr Mitarbeiter für die Präventionsarbeit ein“, betonte Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK.
 
Kitas und Schulen, die Projekte zur Gesundheitsförderung umsetzen wollen, können sich ab sofort an die BARMER GEK wenden. Ab September wird hierfür eigens eine Projektbörse im Internet eingerichtet, über die Förderanträge online eingereicht werden können. Bereits bestehende Online-Präventionsangebote für Versicherte bündelt die BARMER GEK zukünftig in einem Online-Gesundheitszentrum. „Viele Versicherte wünschen sich schnelle Information und einen einfachen Zugang zu entsprechenden Angeboten. Mit unserem Online-Angebot werden wir diesen Wünschen gerecht“, so Straub.
 
Das Präventionsgesetz sieht zudem vor, die Kinder- und Jugendgesundheit zu stärken. „Für die BARMER GEK steht die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen seit Jahren im Fokus“, betonte Straub. Bereits im Jahr 2008 etablierte die Kasse ihr Kinder- und Jugendprogramm. Damit profitieren die Kinder und Jugendlichen unter anderem von erweiterten Früherkennungsuntersuchungen und der Erfassung von Risikofaktoren wie chronischen Erkrankungen und psychosozialen Gesundheitsaspekten. Diese bislang exklusiv von der BARMER GEK angebotene Satzungsleistung wird nun in die Regelversorgung überführt. „Wir freuen uns sehr, dass künftig alle Kinder von diesen Leistungen profitieren können“, so Straub weiter. Am BARMER GEK Kinder- und Jugendprogramm nehmen derzeit rund 465.000 Jungen und Mädchen bis 18 Jahre teil.
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