Sleepmaxxing: Was am viralen Schlaf-Trend wirklich dran ist 

Mund zugeklebt, Kiwis vorm Schlafengehen, ein rosa Sleepy-Girl-Mocktail auf dem Nachttisch: Unter dem Hashtag Sleepmaxxing zeigen TikTok-Creator seit Monaten minutiös durchgetaktete Abendroutinen, mit denen sich angeblich der perfekte Schlaf erzwingen lässt. Der Trend trifft einen Nerv, denn Schlafqualität ist für viele Menschen ein Dauerthema. Doch was sagen Schlafmediziner zu den viralen Tipps?

Was steckt hinter Sleepmaxxing?

Sleepmaxxing beschreibt den Versuch, Schlafdauer und -qualität durch eine Vielzahl einzelner Maßnahmen zu maximieren. Zu den populärsten Methoden zählen Mouth Taping, also das Abkleben des Mundes mit einem Klebestreifen, um nachts durch die Nase zu atmen, der Sleepy-Girl-Mocktail aus Magnesium, Kirschsaft und Mineralwasser, Melatonin-Sprays, das Essen von zwei Kiwis kurz vor dem Zubettgehen, Gewichtsdecken sowie blau- oder rot-getönte Brillen am Abend. Hinzu kommen praktischere Elemente wie ein auf 16 bis 18 Grad heruntergekühltes Schlafzimmer und ein striktes Bildschirmverbot vor dem Einschlafen.

Was Schlafforscher an den Tipps kritisieren

Für Mouth Taping etwa gibt es laut einer Untersuchung der George-Washington-Universität keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege, weder für besseren Schlaf noch für die versprochene Mundgesundheit oder weniger Schnarchen. Schlafmediziner warnen sogar vor Risiken: Bei Menschen mit unerkannter Schlafapnoe, einer Nasenscheidewandverkrümmung, Allergien oder verstopfter Nase kann das Abkleben des Mundes gefährlich werden, weil nicht genug Luft ankommt und das Herz-Kreislauf-System zusätzlich belastet wird. Auch die Klebestreifen selbst können Lippenreizungen und Mundtrockenheit verursachen. Eine Analyse im Deutschen Ärzteblatt bezeichnete Teile der Sleepmaxxing-Routinen unverblümt als unsinnig, potenziell gefährlich und ohne wissenschaftliche Grundlage.

Das Risiko der Selbstoptimierung: Orthosomnie

Schlafexperten der Universitätsklinik Erlangen begrüßen zwar grundsätzlich, dass sich vor allem junge Menschen wieder verstärkt für ihren Schlaf interessieren. Kritisch sehen sie jedoch, dass der Optimierungsgedanke ins Gegenteil umschlagen kann: Wer jede Nacht akribisch trackt und jedes Detail perfektionieren will, riskiert eine als Orthosomnie bezeichnete Fixierung auf die eigene Schlafqualität, die paradoxerweise selbst zu Schlafproblemen und Einschlafstörungen führen kann.

Was tatsächlich wissenschaftlich belegt ist

Anders als viele virale Einzeltricks sind einige Grundprinzipien der klassischen Schlafhygiene gut erforscht: ein dunkles, ruhiges und kühles Schlafzimmer, der Verzicht auf schwere Mahlzeiten am Abend, das Meiden koffeinhaltiger Getränke sechs bis acht Stunden vor dem Schlafengehen sowie feste Schlaf- und Aufwachzeiten. Auch ein reduzierter Bildschirmkonsum vor dem Einschlafen gilt als sinnvoll, nicht wegen einer Trend-Regel, sondern weil blaues Licht und aufwühlende Inhalte das Einschlafen nachweislich erschweren können.


Praxistipp aus dem feel-nature-concept-Programm

Wer die bewährten Grundregeln der Schlafhygiene bereits beherzigt und zusätzlich auf pflanzliche und mineralische Unterstützung setzen möchte, findet im feel-nature-concept-Programm zwei aufeinander abgestimmte Präparate für Tag und Nacht: premi relax und premi schlaf balance.

premi relax (Tag)

premi relax für den Tag: Die vegane Kapsel kombiniert einen studiengeprüften Weihrauch-Ingwer-Komplex mit Passionsblumen-Extrakt, ätherischen Ölen von Süssorange und Lavendel sowie Magnesium aus zwei Quellen (Magnesium-Bisglycinat und Meeres-Magnesium) und B-Vitaminen aus gekeimtem Buchweizen. Laut der EU-Health-Claims-Verordnung tragen Magnesium und B-Vitamine zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zu einer normalen psychischen Funktion und Funktion des Nervensystems bei – eine sinnvolle Basis für alle, die tagsüber gelassener durch stressige Phasen kommen möchten.

premi schlaf balance (Nacht)

premi schlaf balance für die Nacht: Die Kapsel liefert 1 mg Melatonin sowie 5-HTP und sechs ausgewählte Pflanzenextrakte, darunter Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Lavendel, Safran und Ashwagandha. Für die abendliche Einnahme von 1 mg Melatonin kurz vor dem Schlafengehen ist eine der wenigen offiziell anerkannten schlafbezogenen EU-Health-Claims-Aussagen hinterlegt: Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen. Empfohlen wird die Einnahme 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen.

Beide Präparate sind im Kombipaket „Tag & Nacht Balance“ aufeinander abgestimmt erhältlich und ersetzen keine gesunde Schlafhygiene, können sie aber sinnvoll ergänzen. Wie bei jeder Nahrungsergänzung gilt: Sie ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebensstil, bei anhaltenden Schlafproblemen sollte zusätzlich ärztlicher Rat eingeholt werden.


Fazit

Am Sleepmaxxing-Trend ist ein Körnchen Wahrheit dran: Ein kühles, dunkles Schlafzimmer und feste Routinen helfen tatsächlich. Viele der viralen Einzelmaßnahmen wie Mouth Taping oder Spezialbrillen sind dagegen wissenschaftlich kaum abgesichert und im Einzelfall sogar riskant. Wer besser schlafen möchte, ist mit den altbekannten Grundregeln der Schlafhygiene sowie gezielter, gut belegter Unterstützung meist besser beraten als mit der nächsten viralen Abendroutine und sollte bei anhaltenden Schlafproblemen ärztlichen Rat statt TikTok-Tipps suchen.

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